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Verbier - Val de Bagnes - Saint-Bernard

Verbier ist eine geniale Winter- und Sommerdestination. Nicht nur liegt der Walliser Ferienort mit seiner tollen Infrastruktur schön eingebettet auf einem nach Südwesten ausgerichteten Sonnenplateau auf rund 1500 Metern über Meer, er zählt auch wirklich zu den sonnigsten Orten der Schweiz. Das sind schon mindestens zwei Trümpfe, die stechen!

 

Gantrisch 2009

Im Schweizer Himalaja

Die boomende Alpenregion Verbier – Val de Bagnes – Saint-Bernard liegt zwar im äussersten Zipfel der Schweiz. Das heisst jedoch nicht, dass sie ein Aschenbrödeldasein führt. Ganz im Gegenteil: Wer Verbier sagt, meint Superlativen. Und das zu beweisen, fällt überhaupt nicht schwer, im Winter wie im Sommer nicht.

 

Der Saint-Bernard und seine Hunde

Der Col du Grand Saint-Bernard oder Grosse Sankt Bernhard ist mit 2469 Metern der dritthöchste Pass der Schweiz. Er verbindet Martigny im Rhonetal (Wallis) mit dem italienischen Aostatal und der Region Piemont und ist die wichtigste Verbindung zwischen der Westschweiz und Italien. Bekannt gemacht haben den Übergang zwei ganz unterschiedliche Helden: der Feldherr Napoleon, der im Mai 1800 mit einem 40 000 Mann starken Heer über den noch verschneiten Pass zog, um bei Marengo nahe der italienischen Stadt Alessandria die Habsburger in die Schranken zu weisen, und der Rettungshund Barry. Der mons juvis (Jupiterberg) war schon zu Römerzeiten einer der wichtigsten Alpenübergänge. Funde beweisen, dass hier im Altertum ein Tempel stand, in welchem die Ureinwohner des Wallis, die Veragrer, ihren Gott Penninus verehrten. Die römischen Eroberer weihten diese Stätte Jupiter, ihrem Himmelsgott. Seinen heutigen Namen hat der Pass durch den heiligen Bernard von Menthon erhalten, der um die Mitte des 11. Jahrhunderts Erzdiakon von Aosta war und auf der durch Wettersturz und Lawinen gefährdeten Höhe das erste Hospiz erbauen liess. 1905 wurde für den Sommerbetrieb eine Fahrstrasse fertig gestellt, seit dem Tunnelbau von 1964 ist die Verbindung auch winterfest. Auf dem Hospiz befindet sich ein kleines Museum, welches von der Passgeschichte erzählt. In aller Welt bekannt und ein hervorragendes Werbeobjekt ist Barry, der Hund, der 1800 bis 1814 über 40 Personen das Leben gerettet haben soll. Der Name Barry steht für die Rasse der gutmütigen, robusten und kinderfreundlichen Bernhardinerhunde, die im von Augustinermönchen geführten Hospiz ab etwa 1750 als treue Wächter und Begleiter zuverlässig Rettungsdienste leisteten. Zu ihrem einheitlichen Erscheinungsbild kamen die Hunde mit den hängenden Augenlidern, dem Schlabbermaul und dem klischeehaften Schnapsfässchen um den Hals jedoch erst ab dem 19. Jahrhundert. Mit der Eröffnung der Passstrasse im Jahr 1905 wurden sie weitgehend arbeitslos. Seit 2006 sind die legendären «Barrys» in Martigny auch in einem eigenen Museum zu bewundern (siehe Outdoor-Tipp).

 

Inhalt

Reportage


Verbier-Val des Bagnes-Saint Bernard

Winter- und Sommerfreuden ohne Grenzen
Interview: Didier Michellod und sein Walliser Roggenbrot

 

Zum Sammeln - outdoor - Ausflugstipps

 

Portfolio


Verbier – VAL DE BAGNES

 

Magazin


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