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BALMHORNHÜTTE Architektonisches Juwel

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BalmhornhuetteIm Jahr 1901 wird der Altels zum ersten Mal bestiegen, ein Jahr später steht die erste Balmhornhütte. Ein Anziehungspunkt für die Massen wird sie aber nie. Der luftige Zugangsweg aus dem Gasteretal wird durch Lawinen immer wieder beschädigt, und die Hütte erschliesst wenige alpine Routen. Dennoch wird 1941 die ausgesprochen ästhetische neue Hütte aus behauenem Naturstein eingeweiht. Der wenig benützte Übergang zur Gfelalp wird 1989 gesichert, was die Hütte für Bergwanderer attraktiver macht.

 

Bergwanderer willkommen!

Trotzig schreiben die Altels-Clubisten um 1990 ins Hüttenbuch: «Eine Hütte ist kein Haus, sie ist auch kein Wirtshaus. Eine Hütte hat kein Telefon, kein fliessendes Wasser, keine Ölheizung und kein elektrisches Licht; sie wird nicht bewirtet, bestenfalls bewartet. Eine Hütte gilt als Zufluchtsstätte gegen die Unbill der Natur, und ihr wesentliches Merkmal ist das schützende Dach. Die Clubhütte des SAC soll überdies Rast- und Ruhestätte der Clubmitglieder und Ausgangspunkt für Bergtouren sein. Die Entwicklung der letzten fünfzig Jahre ist mehr und mehr von diesem Ideal abgerückt. Die Balmhornhütte – Hütte des Wilden Elsi – ist noch eine wahre Hütte im Sinne des Alpen-Clubs!» Es wird schwierig, dieses Ideal aufrechtzuerhalten, gleichzeitig brechen in den Neunzigern die Besucherzahlen ein. In den letzten Jahren aber lebt die Balmhornhütte wieder auf – nicht zuletzt dank den Bergwanderern und einem neu getauften Hausberg, dem Gasterespitz.



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