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GLECKSTEINHÜTTE Beeindruckende Aussichtsterrasse

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GlecksteinhuetteAm Gleckstein wird 1870 die erste Hütte gebaut, doch die Anfänge sind harzig. Wie soll man Gäste hier herauf locken, damit sie rentiert? Die Grindelwaldner haben eine Idee: 1904 weihen sie das «Hôtel Gleckstein am Wetterhorn» ein. Sie wissen schon von den Plänen, die das Wetterhorn mit einer mehrteiligen Luftseilbahn von Grindelwald her erschliessen sollen. 1908 nimmt die erste Sektion der Bahn ihren Betrieb auf. Die ersten Jahre sind vielversprechend. Da bricht 1914 der Erste Weltkrieg aus, die Fremden bleiben zu Hause, die Bahn gerät in finanzielle Schieflage. 1915 wird der Betrieb eingestellt. Die alpinen Hotelträume sind ausgeträumt.

 

Rückbau zum Komfort

So bleibt der grandiosen Bergarena um den Oberen Grindelwaldgletscher ein touristischer Massenansturm erspart. Der Sektion Burgdorf fällt das «Hôtel am Wetterhorn» wie eine reife Frucht in den Schoss und wird 1920 als Glecksteinhütte SAC eingeweiht. Die Clubisten aus Burgdorf sind stolz; weil die vergleichsweise luxuriöse Vergangenheit des Etablissements nachwirkt, gehört die Glecksteinhütte während einiger Jahre zu den grössten und besteingerichteten des SAC. Doch der sich verändernden Hüttenkultur entzieht sich auch die Glecksteinhütte nicht. Hat man vor 70 Jahren die Hotelzimmer zu Massenlagern zusammengelegt, hat man nun wieder zwei «Komfortzimmer» und eine Dusche gebaut, um den Ansprüchen der Gäste gerecht zu werden. Die Geschichte scheint sich zu wiederholen, nur umgekehrt.



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