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NATURHISTORISCHES MUSEUM OLTEN

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Naturhistorisches_Museum

Für Bergsteigerinnen und Bergsteiger ist der Name Hugi ein wohlklingender. Nach ihm ist nämlich eine der berühmtesten Passagen in den Berner Alpen benannt: der Hugisattel am Finsteraarhorn. Naturforscher Franz Josef Hugi (1791–1855) und Zeichner Martin Disteli (1802–1844) dokumentierten diese Anfänge der Bergsteigerei in der Schweiz. Die Bilder sind derzeit im Naturmuseum Olten zu sehen. Und unser Tourtipp führt in den «Rücken» des Finsteraarhorns.Für Bergsteigerinnen und Bergsteiger ist der Name Hugi ein wohlklingender. Nach ihm ist nämlich eine der berühmtesten Passagen in den Berner Alpen benannt: der Hugisattel am Finsteraarhorn. Naturforscher Franz Josef Hugi (1791–1855) und Zeichner Martin Disteli (1802–1844) dokumentierten diese Anfänge der Bergsteigerei in der Schweiz. Die Bilder sind derzeit im Naturmuseum Olten zu sehen. Und unser Tourtipp führt in den «Rücken» des Finsteraarhorns.

 

Alpenbilder – einst und jetzt

Von der eisigen Schulter des Hugisattels sind es nur noch knappe 200 wenn auch steile und ausgesetzte Höhenmeter bis zum Gipfelkreuz auf dem höchsten Berner Viertausender, dem Finsteraarhorn (4274 m). Dessen elegante Silhouette ist aus dem Mittelland und der Region Bern als faszinierende, in den Himmel ragende Spitze unverkennbar. So unnahbar, wie er dem Betrachter von ferne erscheint, ist der begehrte Gipfel jedoch nicht: Über seine Westflanke und den Hugisattel ist er im Sommer wie im Winter von der Finsteraarhornhütte aus in vier bis fünf Stunden gut zu besteigen – sicheres Können in Eis und Fels vorausgesetzt. Alle anderen Zustiege sind lange und schwierige Touren. So auch die gewaltige Felsflucht der Ostwand, welche vom Unteraargebiet her die Szenerie dominiert. Schon nur um diese beeindruckende Wand aus der Nähe zu sehen, lohnt sich die abwechslungsreiche Bergwanderung vom Grimsel Hospiz zur Lauteraarhütte SAC (unser Tourenvorschlag). Die ersten, welche von der – tatsächlich – schmalen Spitze des Finsteraarhorns das grossartige Rundumpanorama bewundern konnten, waren am 10. August 1829 die Führer und Jakob Leuthold und Johann Währen; den aus Grenchen SO stammenden Lehrer und Naturforscher Franz Josef Hugi (1791–1855) mussten sie indes im später nach ihm benannten Sattel zurücklassen. Kein Wunder: Beim Anblick des letzten Steilstücks hoch auf den NW-Grat und durch die schneedurchsetzten Felsbänder der SW-Flanke kann einem schon das Herz in der Brust gefrieren. Wer sich genauer in die bewegten Alpenzeiten des frühen 19. Jahrhunderts einlesen möchte, ist mit dem tollen Nachdruck von Franz Josef Hugis «Naturhistorischer Alpenreise» (Nachdruck von 1830, Rothus Verlag, Solothurn 1995, CHF 36.–) bestens beraten.



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